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Wachsende Wunder und ein Lichtraum

Ein Artikel von Bernhard Robotka

Barbara Hohenwallner Foto: Privat

Barbara Hohenwallner
Foto: Privat

Die genaue berufliche Ausrichtung von Barbara Hohenwallner aus Oberndorf auf einen Nenner zu bringen, ist mehr als schwierig – so vielfältig ist ihr Schaffen. Es dreht sich ganz viel um Bauchgefühl, Lachgesichter, Herzverbundenheit, schöne Dinge und darum, „immer das Leben im Jetzt zu schätzen, die Wurzeln zu ehren und die Verbundenheit zu spüren“. Und diese Verbundenheit mit einer starken Bodenhaftung lebt sie auch.
Barbara Hohenwallner wohnt mit ihrer Familie in einem 500 Jahre alten Bauernhof, umgeben von einem wildromantischen Garten. Ihr Berufswunsch stand mit 15 Jahren schon fest. Sie wollte Fotografin werden, aber für ihre Eltern war sie ein zu zartes Mädchen für die schwere Fotoausrüstung. So begann sie eine Ausbildung zur Grafikerin, aber mit dem Zweitfach Fotografie. Die „Wachsenden Wunder“ sind dann durch ihre eigene Schwangerschaft mit ihrer Tochter Marie entstanden. „Ein Wachsendes Wunder ist jeder Mensch. Ich fange bei der Schwangerschaftsfotografie an und wachse dann mit.“ Durch die „Wachsenden Wunder“ möchte sie die Verbundenheit mit allem und jedem spürbar und sichtbar machen. Dabei steht die Liebe zu den Menschen und zur Natur im Vordergrund. „Ich mache nicht nur Schwangerschaftsfotos, sondern es geht ja dann weiter. Später dann die Hochzeit oder umgekehrt… und diese Fotos kommen für mich in der Natur am besten zur Geltung.“ Ob sie mehr Fotografin oder doch mehr Grafikerin ist, dazu gibt es keine eindeutige Antwort. Beides sind für sie Herzensgeschichten: „Die Fotografie ist das Werkzeug, um den Zauber des Augenblickes festzuhalten. Die Kunst des Sehens, der Kleinigkeiten für andere sichtbar zu machen. Die Grafik ist das Werkzeug, um Neues zu erschaffen. Diese zwei Komponenten zu vereinen, ist für mich erfüllend.“ Seit kurzem hat sich Barbara Hohenwallner den Traum von einem Lichtraum erfüllt. Der Lichtraum ist ein Wintergarten, der ein offener Treffpunkt zum Austausch sein soll. „Hier gibt es Aquarell-Workshops, Glücklichsein-Seminare, auch Kochkurse. Ich freue mich darauf, was hier künftig alles entstehen wird.“

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